Alle Planeten unseres Sonnensystems reihen sich am Februar-Nachthimmel auf
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Sieben Planeten zieren Ende Februar den Himmel bei einer sogenannten Planetenparade, einige davon sind allerdings schwer zu erkennen
NEW YORK – Sieben Planeten zieren Ende Februar im Rahmen einer sogenannten Planetenparade den Himmel, einige davon sind jedoch mit bloßem Auge nur schwer zu erkennen.
Diese Planetentreffen treten auf, wenn mehrere Planeten gleichzeitig am Nachthimmel aufgereiht zu sein scheinen. Sie stehen nicht in einer geraden Linie, sondern dicht beieinander auf einer Seite der Sonne.
Die astronomische Konstellation ist relativ häufig und kann je nach Anzahl der Planeten mindestens einmal im Jahr stattfinden. Laut NASA kommt es alle paar Jahre zu einer Parade von vier oder fünf Planeten, die mit bloßem Auge sichtbar sind.
Eine ähnliche Parade fand im vergangenen Juni statt, aber ohne Spezialausrüstung waren nur zwei Planeten zu sehen. Im Januar waren sechs Planeten sichtbar – vier davon mit bloßem Auge – und jetzt gesellt sich der schwache Merkur dazu.
In diesem Monat sind Venus, Mars und Jupiter mit bloßem Auge sichtbar. Saturn und Merkur sind blass und nah am Horizont, sodass sie nur schwer zu erkennen sind. Uranus und Neptun sind mit Ferngläsern und Teleskopen zu erkennen.
Um die Sichtung zu erleben, gehen Sie in einer klaren, wolkenlosen Nacht nach Sonnenuntergang nach draußen. Die Planeten leuchten heller als die Sterne und der Mars sieht aus wie ein rötlich-orangefarbener Punkt. Sternbeobachtungs-Apps können Ihnen dabei helfen, den richtigen Ort zu finden.
Im Laufe des Frühlings werden die Planeten langsam ihren Weg verlassen.
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